Projekt
Posted on 01/05/2009 12:23 pm by adminPerreten’s in Afrika… wie kommt es dazu?
Wir bemerkten, dass unsere Jungmannschaft im Sommer ´09 alle die Lehre abschliessen werden. Gerne wollten wir das gebührend miteinander feiern und dachten dabei an gemeinsame Ferien in den Malediven. Doch es kam anders:
Nathanael und Sarah reisten im Frühling `07 nach Tansania, um die Arbeit der AVC kennen zu lernen, von der sie schon viel gehört hatten. Ganz begeistert kehrten sie zurück und meinten, wir könnten doch dorthin gehen, um zu helfen und Ferien würden dort bestimmt auch drin liegen. Uns war klar, dass dies längere Zeit beanspruchen würde, als unsere geplanten Ferien.
Lange haben wir diesen Gedanken bewegt und darüber gebetet. Tansania liess uns nicht los und so haben wir angefangen über den Teich mit der deutschen Missionarsfamilie zu korrespondieren, welche schon 20 Jahre mit der AVC dort arbeiten. Im Sommer ´08 trafen wir uns mit ihnen während ihres Heimaturlaubes. Emanuel und Esther wurden gebeten nach Tansania zu kommen, um sich selber ein Bild zu machen. So bereisten wir im November 08 alle Projekt-Orte der AVC und unser Herz jubelte immer mehr. Was jahrelang geschlummert hatte in uns, wurde wieder lebendig. (Beide waren wir in jungen Jahren in der Mission in Peru tätig).Unsere Freude war gross, als Werner Drottlef am Schluss unseres Aufenthalts grünes Licht erteilte und auch seiner Freude Ausdruck gab, dass wir für ein halbes Jahr vor allem im Bauwesen unsere Hilfe anbieten. Jedes unserer Kinder hat auch eine Herausforderung gefunden, wo es sich rein geben kann mit seinen Begabungen. Und zudem kommt es in Afrika sowieso anders, als man plant…
Wir freuen uns auf die gemeinsame Herausforderung in Tansania! Wissen aber auch, dass wenn sieben erwachsene Menschen zusammen auf engem Raum leben, Reibereien auftauchen werden. Voraussichtlich werden wir anfangs September ausreisen und verschiedene Projekte an diversen Orten in Angriff nehmen.
Vorerst aber muss noch viel Arbeit geleistet werden in der Schweiz mit Listen erstellen, was eingekauft werden muss. Was in den Container und was in welche Kiste kommt. Emanuel und Nathanael sind auch auf der Suche nach günstigen Holzbearbeitungsmaschinen. Wir dürfen erleben, wie fast jeden Tag ein kleines Wunder geschieht, auch finanziell.
Wir danken innigst für Deine Unterstützung und Gebete!
Projekt Insel Mafia
Mafia ist eine Insel im Ozean und liegt gut 20 km von der tansanischen Festküste entfernt. Seit 17 Jahren arbeitet dort Pastor Joshua Mosha, der in diesen Jahren vier Kirchen und Kindergärten gegründet hat in diesem total moslemischen Gebiet. Strom und Wasser hat es nur an ganz wenigen Orten. Da es auf moslemischem Terrain schwierig ist den christlichen Glauben zu leben, möchten wir den Einheimischen durch angebotene Kurse und Schulung Freundschaft bieten,unsere Fähigkeiten weitergeben und unseren Glauben darin integrieren.
Darum gehen wir auf die Insel Mafia!
Wir werden dort ein Schulgebäude, das bereits im Rohbau besteht, fertig stellen. D.h. es müssen eine Holzbearbeitungsmaschine, Werkzeuge, Stromaggregat und Zubehör rübergeschifft werden, sodass Emanuel, Nathanael und Kimi zusammen mit Einheimischen die Computerschule fertig ausbauen können. Ausserdem ist eine Ausbildungsstätte für Schreiner geplant.
Geplanter Zeitaufwand: zwei bis drei Monate
Ziele, die wir anstreben:
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Fertigstellung des Gebäudes
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Durchführung von Computerkursen
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Schreinereiaufbau und Instruktion
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Wenn möglich, Einheimische in alle Arbeitsprozesse integrieren
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Aufbau einer Imkerei
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Kinderprogramme
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Handarbeitskurse
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Sanitätsposten
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Gespräche und Kontakte mit Einheimischen knüpfen
Projekt Loltepes
Loltepes liegt in der Massai-Steppe auf 1400 M. Man verlässt die geteerte Strasse in Arusha und fährt mit einem starken 4weel Jeep 5 bis …. Stunden auf Naturpfaden. Loltepes bedeutet Schirmakazie und dieser Riesenbaum ist das Wahrzeichen dieses Geländes, das die AVC erhalten hat, um von dort der Bevölkerung der Massai zu helfen. Bereits steht dort eine Schule mit zwei Zimmern, wo 300 Kinder Unterricht erhalten. Ein Brunnen wurde gebohrt und eine Windkraftpumpe installiert, um das Wasser an die Oberfläche zu bringen. Die Frauen kommen von 30 km weit her, um Wasser zu schöpfen.
Darum gehen wir in die Massai-Steppe nach Loltepes!
Jetzt möchte man die Schule erweitern. Die Küche, wo für die Schulkinder gekocht wird, ist ebenfalls noch im Rohbau. Ebenfalls sollte ein zweistöckiges Haus erstellt werden für Missionare oder Beter, die die Abgeschiedenheit suchen.
Geplanter Zeitaufwand: drei bis vier Monate
Ziele, die wir anstreben:
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Bauliche Erweiterung der Schule
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Installation von Strom
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Wenn möglich, Massais in alle Arbeitsprozesse integrieren
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In eigener Sache als Ferien zwischendurch: die Besteigung des fast 6000 M hohen Kilimanjaro!
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Aufziehen einer Imkerei
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Schreinereiaufbau und Instruktion
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Handarbeitskurse
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Kinderprogramme
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Sanitätsposten führen
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Gespräche und Kontakte mit Einheimischen
